Jeder, der sich streifenfreie Fenster wünscht, braucht nicht nur das richtige Reinigungsmittel, sondern auch eine bestimmte Technik zum Putzen, damit im Anschluss an die Fenster-Reinigung keine Schlieren oder unerwünschte Reste auf der Fensterscheibe übrig bleiben.

Für eine besonders klaren Durchblick hat es einen sehr großen Stellenwert, dass Sie vor dem eigentlichen Fensterputzen dafür sorgen, dass kein Schmutz oder irgendwelche Staubpartikel auf der Fensterscheibe vorhanden sind. Das gelingt Ihnen am leichtesten unter zu Hilfenahme eines Gebäudereinigerschwammes oder eines Microfasertuches.

An den Scheiben befindet sich gern einmal hartnäckiger Schmutz, wie zum Beispiel Vogeldreck oder Insektenreste. Hierfür als erstes die Scheiben mit Wasser einweichen und einige Minuten einwirken lassen bis die Scheiben wieder nahezu trocken sind – ein leichter Rest von Nässe gibt Ihnen den Hinweis, dass Sie nun weiter mit der Reinigung fortfahren können. Der eingeweichte Schmutz sollte sich nun deutlich besser entfernen lassen, als wenn sie auf diesen ersten Arbeitsschritt verzichtet hätten.

Welche Utensilien werden für die Fenster-Reinigung benötigt?

  • Man braucht ein gutes Spülmittel
  • Einen Schwamm oder ein Tuch (es gibt auch spezielle Fensterglas-Micro-Tücher)
  • Zuerst den gröbsten Schmutz entfernen (beispielsweise Vogelkot oder großflächige Staubpartikel)
  • Dann an die Grundreinigung gehen
  • Jetzt müssen Sie dafür sorgen, dass die Fenster streifenfrei sauber werden

Zu welcher Reinigungschemie sollten Sie greifen?

Ein unter „Hausfrauen“ oft verwendetes Reinigungsmittel ist Spiritus.

Hierbei darf man aber nicht außer Acht lassen, dass Spiritus ziemlich stark riecht und noch wichtiger sehr aggressiv beim Putzen die Hände angreift. Sollte man sich für dieses Reinigungsmittel entscheiden, gilt es zu beachten, dass Sie nie ohne Handschuhe die Fenster reinigen! Eine bessere Alternative wäre mit Spiritus versetzten Reinigern gegeben: diese reizen die Nase und Haut nicht so sehr.

Wer unbedingt ohne Chemie seine Scheiben reinigen möchte, der sollte zu Essig bzw. zu einer Essig-Essenz greifen (SU 202 Essigreiniger). Letzteres – also die Essig-Essenz – stellt die beste Alternative zum Reinigen der Fenster dar. Sie wird in einen Eimer mit lauwarmem Wasser gegeben und dann auf die Scheibe durch tüchtiges Reiben aufgetragen. Getrocknet wird das Glas klassisch mit Zeitungspapier oder einem trockenen Mikrofasertuch. Sie werden staunen, denn diese Variante ist effektiv und schont zudem auch noch die Umwelt. Das einzige, was vielleicht gegen diese Art der Fenster-Reinigung sprechen würde, wäre der im Nachhinein andauernde, penetrante Geruch des Essigs, der nicht jedermanns Sache ist.

Ob nun glasklar oder kristallklar: mit den Fenster-Reinigern aus dem Hause Silbervogel bleiben garantiert keine Schlieren auf den Fenstern zurück (AR 107 So-Klar; AR 108 Profiglassreiniger).

Da es große und kleine Fenster zu reinigen gibt, ist auch das Arbeitsmaterial unterschiedlich. So eignet sich für die großen Fenster ein Abzieher am besten, für die kleinen Scheiben sollte man dagegen lieber zu einem herkömmlichen Schwamm oder einem Tuch greifen. Wenn man sich für einen Abzieher entscheidet, gibt es aber auch hier einen Tipp, den es zu beachten gibt. Der Abzieher sollte nie von oben nach unten benutzt werden, sondern immer von rechts nach links. Mit dieser Vorgehensweise vermeidet man lästige und hässliche Streifen in der Mitte.